Eigenwillig charmant: das aktuelle Album „Leichte Beute“

Nach „Mach mich tanzen“ (2010) singt Iris T. auch diesmal hauptsächlich eigene deutsche Texte und beschreibt originelle und oft etwas bizarre Beziehungskonstellationen, wobei ein leiser Zynismus und selbstironischer Humor dem Ganzen das Tragische nehmen.

Mal lässt sie sich jagen, mal ist sie selbst Jägerin, manchmal reserviert und dann wieder “leichte Beute”. Sie lässt sich nicht mit leidenschaftlichen Verehrern ein, weil sie es lieber bequem hat („Zu jung“), schickt scheinheilige Liebhaber zum Teufel, auch wenn die vor ihr auf den Knien rutschen („Nie mehr“), findet es unterm Strich aber doch zu zweit schöner (“Der Platz auf deinem Schoß”). Außerdem verrät sie den ultimativen Verführungsschmäh („Sinatra“), den typischen Verlauf ebenso stürmischer wie kurzlebiger Romanzen („Fieber“) und warum sie im Frühling manchmal depressiv wird („Der Frühling kann mich mal“). Dass sogar ihr eigener Therapeut sie für etwas durchgeknallt hält („Gaga“), ist da nicht gerade tröstlich.

Daneben finden sich melancholische Nummern über verbotene Nächte („Der Mond ist aufgegangen“), leere Gläser („Sophisticated Lady“) und die Einsamkeit im Alter („Die Ballade von den jungen Mädchen“).

Auch einige deutsche Pop-Hits, z.B. „Fred vom Jupiter“ und „Durch den Monsun“, wurden neu interpretiert und es macht Spaß, die bekannten Songs neu wiederzuentdecken.

Ungewöhnliche Besetzung, kreative Arrangements, lakonischer Gesang

Musikalisch wirkt vor allem das Zusammenspiel von Cello (Maria Frodl) und Trompete (Dominik Fuss) stilbildend, während die Rhythm-Section klassisch mit Jazz-Drums (Wolfgang Kendl), Gitarre (Hans Zinkl) und Kontrabass (Wolfram Derschmidt) besetzt ist. Schlaglichter setzt der gezielte Einsatz teils extravaganter Instrumente wie Sitar, Wurlitzer, Farfisa, E-Bow, Toy Piano (alles: Hans Zinkl) oder Melodica (Iris T.). Die akkurat ausgearbeiteten Arrangements ergänzen den schlichten Gesang und schaffen damit den besonderen Flair von „Leichte Beute.

Teamwork zweier Sex-Trash-Comedy-Band-Mitglieder

Mit dem Produzenten und Multi-Instrumentalisten Hans Zinkl arbeitet Iris T. bereits seit über 15 Jahren zusammen, kennengelernt haben sich die beiden in der Sex-Trash-Comedy-Band „Kurtl Kreisch“. Danach wurde Iris Träutner zu Iris T., mit dem „Billy Rubin Trio“ interpretierten sie gemeinsam aktuelle Alternative Hits im Jazz-Swing-Stil der 30er-Jahre und setzten damit den Grundstein für ihre künstlerische Zusammenarbeit.

LIVE

30. Sept. 2017, 20:00 Uhr: forumschlosswolkersdorf

20. Okt. 2017, 19:00: ORF RadioCafé

Live-Übertragung in der Jazztime auf Ö1 ab 19:30 Uhr

25. Okt. 2017, 19:30 Uhr: Sargfabrik

09.05.2018, 19:30 Uhr: Live in Werndorf

VIDEO

Das Spiel mit dem Feuer

Mach mich tanzen

DISKOGRAFIE

1996: mit „Between“ vertreten auf „Ich will auch“ (Ö3)

1999: mit „Between“: Album „You got to remember me“ (Produktion: Robert Ponger), unveröffentlicht

2001: Gastsängerin bei „Kurtl Kreisch“: „Nahtlos braun“

2002: Songwriting Workshop Sampler 2002 der MDW: Songwriting Class von Peter Legat

2002: Projekt-Pop-Sampler

2003: mit „iris.t & the Billy Rubin Trio“: EP „Is it is or is it ain’t“ (Pate Records)

2003: mit „iris.t & the Billy Rubin Trio“ vertreten auf „Ex-Mas Songs“ (Pate Records)

2004: „Solz Revisited“ mit I Wolf (Sofa Surfers) und Mia Zabelka. Auftragsarbeit zur Eröffnung des Hotels Meridien in Wien, in Kooperation mit der Vienna Symphonic Library

2005: Gastsängerin bei „Kurtl Kreisch“: „Der Schuhfetischist“

2007: Filmmusik „Bregana“, Erstaustrahlung Mai 2008, 3sat

2009:  Projekt-Pop-Sampler

2009: vertreten auf der CD zum Stuttgarter Chanson-Wettbewerb

2010: Debüt-Album „Mach mich tanzen“ (Groove Records/Hoanzl)

2013: vertreten auf der Pastafari-CD „Wir singen dem Monster ein Lied“

2017: 2. Album „Leichte Beute“ (Groove Records/Hoanzl)

AUDIO

Fred vom Jupiter

Der Mond ist aufgegangen

Gaga

Sinatra

PRESSE

mica (Michael Ternai)

„‚Leichte Beute‘ ist ein Album geworden, das auf anspruchsvolle und zugleich ungeheuer lässige Weise zu unterhalten weiß. Es macht schlicht und einfach Freude, sich durch die musikalischen Geschichten von Iris T. zu hören und mit ihr die witzigen und weniger witzigen Erlebnisse zu teilen. Und das immer und immer wieder. Empfehlenswert.“ Gesamter Review hier zum Nachlesen!

Concerto Magazin‎

„‚Mach mich tanzen‘ ist zwar schon vor ein paar Monaten erschienen, unter den Tisch können wir das Album deswegen jetzt aber auch nicht fallen lassen. Zu gut ist es nämlich.“

Kulturwoche (Manfred Horak)

„Vergnüglich und intelligent, auch so kann Pop made in Austria anno 2010 klingen. Iris T. macht es vor, verknüpft Jazz der Frühzeit und Chanson mit deutschen Texten und macht uns tanzen. (…) Der Chanson-Jazz mit Pop-Appeal und deutschen Texten von Iris T. besitzt nicht nur musikalische Feinheiten mit der notwendigen Flexibilität – mal biegen die Lieder Richtung Swing, mal nach Dixie, in den Chanson, ins Latin und sogar in den Charleston ab – und ungeheuer gelenkige wie lyrische Momente, sondern auch immer die nötigen Kanten und Ecken, die dafür sorgen, dass „Mach mich tanzen“ nach dem x-ten Hören nicht langweilig wird. Ein beachtliches Debüt-Album.“

Radio Fips (Steffen Schenk)

„Dieses Album ist genial!“

Hitradio Ö3

„Pop made in Austria muss nicht zwangsläufig nach Austropop klingen. Chanson, Jazz, Pop – Iris T. schmeißt alles in einen Topf und kocht ihr eigenes Musik-Süppchen. Modern, verspielt, mit einem Blick zurück: Iris T. klaubt die Zutaten ihrer Songs zusammen, wie es ihr gerade passt.“

Musik Box Hoanzl

„Zu den großen positiven Überraschungen in jüngerer Vergangenheit zählt sicherlich „Mach mich tanzen“ von Iris T. Und so wie sie mit den Worten spielt, nuanciert sie im Gesang, ist mal frivol, mal melancholisch und schwappt zwischen Wehmut und Sorglosigkeit hin und her. Ein Album mit Charakter, an dem man nicht vorbeikommt.“

Music Information Center Austria (mica)

„Mit „Mach mich tanzen“ (Groove records/Hoanzl), so der Titel des im vergangenen Jahr erschienenen Debütalbums, ist es der facettenreichen und stilsicheren Sängerin, Texterin und Komponistin gelungen, nun auch im größeren Ausmaß auf sich aufmerksam zu machen. Was bei den durch die Bank sehr hörenswerten Nummern, auch nicht wirklich verwunderlich ist. Allerorts zeigten sich die Kritiker von Iris T.s klischeebefreiter, sehr poetischer und zugleich lasziv charmanter Version von Popmusik mit Jazzanleihen angetan. Die Wienerin befindet sich auf dem besten Weg sich in der heimischen Popszene als ernstzunehmende Größe zu etablieren. Das Potential ist allemal vorhanden. Bleibt also nur noch zu hoffen, dass man von Iris T. auch in Zukunft noch einiges zu hören bekommen wird.“

Falter (Gerhard Stöger)

„Eine Debütantin und doch auch eine alte Bekannte ist Iris T., die ehemalige Sängerin des Billy Rubin Trio. Ihr erstes Solo-Album setzt auf deutschsprachige Chansons, in denen schwere Inhalte der Marke Nachdenken über das Leben und das ewige Leiden mit der Liebe auf leichte, aber nie seichte Musik treffen. Eine schöne Kombination (…)“

Media Biz (Sylvia Bergmayer)

„Sehr beschwnigt kommt der Einsteig in das erste Solo-Album der Wiener Sängerin, Komponistin und Texterin Iris Träutner, seit kurzem schlicht Iris T., rüber. Vier Jahre lang arbeitete sie an ihrem ersten Album. Das Ergebnis ist so facettenreich wie ihr bisheriger, unkonventioneller Lebensweg. Völlig kitschfrei erzählt sie mit ihrer erfrischenden Stimme zum Teil kuriose (Beziehungs)geschichten.  Sie erzeugt dabei starke Bilder, die manchmal nachdenklich, manchmal leicht melancholisch stimmen, aber ebenso mit Witz und leicht kabarettistischem Einschlag zum Schmunzeln und Lachen animieren. Die Dixieland-, Swing-, Reggae- Latin- und Charleston-Rhythmen „machen tanzen“.

GALERIE
KONTAKT

Kontakt

Iris T.: iris.t@gmx.at

Vertrieb

Hoanzl: www.hoanzl.at

Promotion

Rottensteiner Promotions: juergen@rottensteiner-pr.at; +43-676-4413936

Pressefotos

Sepp Dreissinger: www.seppdreissinger.at; honorarfreier Abdruck bei Namensnennung